23. Dezember 2011 - 17:26 Uhr

dinge auf die ich dieses jahr hätte verzichten können:
amtsärger, mandelentzündungen, arbeitslossein, kaputtes knie, thrombosespritzen, die hungernden tage vor monatsende, emotional desaströse momente, die nachwirken, depressive monate, der bröselige zahn, der eine arrogante typ, wegen dem ich mich wochenlang in frage stellte.

dinge, die dieses jahr toll waren:
menschen, reisen, sonne, liebe, lachen, bücher und filme, fotos. neues finden, neues tun. testen, nähen, spielen.

bilanziert:
keine ahnung, wie man sowas aufrechen soll - es war ein sehr schönes jahr - mit wunderbaren momenten und ganz tollen menschen und sehr viel zuneigung, die mir zuteil wurde. es war aber auch außergewöhnlich schmerzlich - nervend, zäh, anstrengend, kraftraubend und sehr traurig.

ich wünsche mir ein dramenfreies jahr. nicht langweilig, aber bitte höchstens die hälfte in-die-fresse-dinge. es ist ein bisschen so, als habe ich wirklich mehr als genug davon gehabt. das darf gern anders werden.

und fü+r die zwei, drei leser hier: habt schöne feiertage.

5 Kommentare » | Allgemein

Vom skandalösen Umgang mit Daten

7. Juni 2011 - 22:36 Uhr

Von meinem ganz persönlichen Ärger mit dem zuständigen Amt mal abgesehen, der sicherlich auf die eine oder andere Art streitbar ist: Es gibt da offenbar Dinge, die ganz generell falsch ablaufen.
Ich bekam heute nicht nur meine Post zugestellt sondern im Brief befand sich auf der Leistungsbescheid eines Herrn R., wohnhaft in Jena und eben auch “Hartz 4″Empfänger - weder verandt noch vernachbart mit mir. Natürlich verwundert rief ich bei meinem Fallmanager an, der dazu meinte, dass dies “schon mal vorkommt”. Das sei dann wohl der Poststelle in den falschen Umschlag gerutscht. Ich soll es einfach unkommentiert zurücksenden.
Ich habe also persönliche und vertrauliche Daten des Herrn R. bekommen und man erkennt das Problem nicht einmal. Einfach zurücksenden und der Herr R. wird davon nichts mitbekommen.
Ich schätze, ich werde morgen einen freundlichen Brief an den Herrn R. schreiben und ihm berichten, wie mit seinen Daten umgegangen wird, in der Hoffnung er ist noch nicht vollkommen genervt von alledem und sich zu wehren weiß.
Ich kann kaum mehr machen als das, leider.

1 Kommentar » | Allgemein

vom arm sein…

7. Juni 2011 - 14:15 Uhr

“sowas wie stasi haben sie ja gar nicht erlebt!”. “ich habe geschichte studiert, ich muss das nicht erlebt haben.”

um was es geht: ich habe studiert, ich war ganz gut, ich bekomme keinen job. ich bewege meinen arsch, schreibe bewerbungen, bin nebenjobtechnisch gut ausgelastet, aber eben nichts in richtung vollzeit, bisher. aber das gesetz der großen zahlen wird auch irgendwann für mich arbeiten. soweit meine positive einstellung.
und dann gibt es da ein problem: ich bin leider arm und das jobben bringt nicht so viel ein, als dass ich miete zahlen könnte und krankenversicherung und essen. weswegen ich einer von millionen bin, die nebenbei staatliche unterstützung bekommen. und: ich wohne in einer wg. mit getrennten schlafzimmern. und getrennten kühlschrankinhalten. eben nicht: bedarfsgemeinschaft. und das seit einem jahr. und dann habe ich es gewagt mich nebenberuflich selbstständig zu machen.
es passierte also folgendes: ich gebe wie immer hübsch brav alle belege und einkommensnachweise ab, erkläre schriftlich, dass es keine bedarfsgemeinschaft gibt und ich auch aus der selbstständigkeit nichts eingenommen habe (ich habe ja noch nicht einmal eine steuernummer!) und dann ruft man mich an: um mir weiterhin unterstützung zu zahlen müpsse ich nachweisen, dass ich in keiner bedarfsgemeinschaft lebe. aha. denke ich und sage: naja, ich hab das ja schriftlich erklärt und das kann mein mitbewohner gerne auch noch tun. ach, das reicht nicht, es muss jemand kommen und sich die wohnung ansehen.
das ich das nicht völlig freiwillig über mich ergehen lasse ist sicherlich vorstellbar, also sage ich, dass ich gerne darauf verzichten würde fremde menschen in meine wohnung zu lassen.
einige geldlose wochen später, die miete ist nicht bezahlt und der hunger beginnt: man könne meinem antrag leider nicht nachkommen, da man mir unterstellt in einer bedarfsgemeinschaft zu leben müsse nun mein mitbewohner sein einkommen nachweisen, er wäre ja unterrhaltspflichtig, da man ja davon ausgehen müsse, ich lebe in einer bedarfsgemeinschaft.
hä?
am telefon erklärte man mir, dass, wenn ich niemanden in die wohnung lasse dem antrag nicht weiter nachgegangen wird, ich also kein geld bekomme, dagegen könne ich dann klagen, aber da ich in einer nachweispflicht bin, hätte das nicht viel sinn.
hä?
unschuldig bis zum beweis des gegenteils? naja, meint der mensch am telefon, das sei ich ja nun ein halbes jahr gewesen, aber nun muss ich eben dem system nachgeben und den außendienst in die wohnung lassen.
und da rutscht es mir raus. ich sage etwas von stasimethoden und derlei kram. von beraubung der grundrechte und dem ganzen tamtam, was man da so sagen kann, wenn man moralisch im recht ist, aber auf das unrechtssystem angewiesen ist, weil man weder obdachlos sein will, noch hungern mag.

man rennt gegen mauern. und energie, die eigentlich in “bitte gib mir nen job!”-bemühungen gehen sollte wird verschwendet und am ende muss ich wohl schlichtweg aufgeben.
ich möchte ja auch eigentlich nur sagen, dass ich durchaus verstehe, dass gelder erschlichen werden und das es öffentliche gelder sind und das das unanständig ist, wenn es passiert. aber das, was die paar arbeitslosen sich erschleichen, so sie es denn tun, kann gar nicht so viel sein, wie an anderer stelle für groben unfug herausgeworfen wird.
und letztlich: das, was wir aufgeben, indem wir solche system inhärenten ungerechtigkeiten zulassen, ist einfach nicht mit den paar euro aufzuwiegen, die wir ggf dadurch gewinnen.

Kommentieren » | Allgemein

von eltern

20. Januar 2011 - 23:21 Uhr

eine ganz erschreckende erkenntnis: es sind nicht die kinder, die ich nicht mag, sondern die eltern. also menschen in ihrer funktion des elternseins. auch nicht alle, aber die meisten.
ja, das eigene ist am tollsten und wichtigsten. ich verstehe das. man hats ja mit viel liebe und nerven und finanziellem aufwand vor allem aber lebenszeit herangezoen, das soll ja nun möglichst das tollste und beste werden. fraglos.
aber habt ihr den leuten mal dabei zugesehen, wie sie das machen? das ist doch nicht mehr schön!
bei spreeblick liest man heute einen artikel über das berliner schulsystem und ich höre da den “typischen” berliner-mutti unterton, der gar nichts mit berlin zu tun hat. die überfürsorgliche, das kind in watte packende und in jedem fall vollkommen überbewertende gekeif, das ein bisschen wie in den fünfzigern klingt: mein kind solls mal besser haben. und deswegen ist chancengleichheit auch immer: lauter schreien als die anderen, um das beste für den eigenen sproß zu bekommen. dumm: alle brüllen laut, sehr laut.
und dann habe ich das gefühl, dass die optimierung des eigenen kindes zu weit geht.

heute, natürlich völlig über spitzt dargestellt: frische eltern, denen man sagte: das kind ist zu schwer!
und natürlich völlig sorgenvoll wird auf die ernährung geachtet und gewogen undundund. überfürsorge!
ein gesundes kind, mit einem nicht vollkommen in die tabelle passendem gewicht. ach, leute, dann wirds eben kein kastenmensch mit kleidergröße 36. aber es könnte dennoch ein glücklicher mensch werden, wenn man derlei “kleinkram” nicht so überbewerten würde.
aber ich wäre auch eine rabenmutter, die sich nicht in den vorstand des vereinskindergartens wählen ließe, die die schule nach dem wunsch des kindes aussuchen würde, nicht nach referenzen. ganz ohne tabellen und bmi für kleinstkinder. und wenn das alles schief geht kann man übrigens immer noch sagen, dass man sein bestes gegeben hat, aber die gene schuld waren.

die sache ist aber, dass, selbst wenn ich den inneren wunsch hätte mich zu reproduzieren: die aussicht auf zwangskontakte zu anderen eltern verdirbt einfach alles. der zwang alles immer perfekt, ideal und vor allem richtig zu machen…warum eigentlich? warum muss das alles so anstrengend und gewzungen sein? so wider jeglichem verstand und instinkt? warum ist die krabbelgruppe wichtiger als sich mal einen nachmittag frei zu nehmen und das kind bei der tagesmutter zu lassen?
warum muss elternsein derart in selbstaufgabe gipfeln?
denkt denn nie jemand darüber nach, dass zufriedene eltern auch manchmal ganz egoistisch sein dürfen, auch fehler machen können - oder sogar müssen, weil kein kind perfekte eltern ertragen, geschweige denn haben will.

6 Kommentare » | Allgemein

jahresenddingens

23. Dezember 2010 - 19:14 Uhr

ich schriebe gerne einen eintrag wie:
ein fabelhaftes jahr. toller job, schöne beziehung, entspannte freunde, viel sonne und die ideale life-work-balance gefunden. tendenz: steigend!
ich schriebe gerne, wie gut es mir geht, wie toll mein leben ist und das es in jedem denkbaren bereich gar nicht besser gehen könnte. naja, ein bisschen jammern will man ja immer, also dürfte die regenwolke des jahres vielleicht das wetter sein, oder die hohe miete. oder die zwei schlechteren bücher die ich gelesen habe…
es sieht natürlich anders aus, viel schlimmer, als ich schreiben würde und viel misslicher als ich sagen kann.
ein bisschen interessant ist, dass das letzte jahr ja so hoffnungsvoll und nett endete und es nun irgendwie ganz anders geworden ist und die phase auch seit etwa mitte des jahres anhält. und selbst der eine, erfreuliche punkt der ürbig war, ist etwas bitter geworden. und ich erkenne mich zwischen jammern und heulen kaum wieder.
dieses “alles ist so scheiße”gefühl nervt vor allem mich selbst - aber es scheint, als würde alles was ich dieser tage beginne - und sogar die dinge die ich noch mit guter laune machen kann - einfach nichts werden wollen.
ich gehe dann mal zwei wochen nichts tun, vielleicht kann ich ja wenigstens das noch einigermaßen.

frohes fest und so…^^

1 Kommentar » | Allgemein

meedchencontent

19. November 2010 - 10:46 Uhr

ich war im douglas, zwecks “beratung”. als erstes stellte man fest, dass ich lange wimpern hätte, greift zum verlängernden mascara. aha. nichts mit volumen. nun gut. den erstbesten will ich nicht. sie sucht weiter, erinnert sich an helena rubinstein. das wird teuer, denke ich. aber einmal ärgern am tag weniger ists wert.
am ende gehe ich mit helena rubinsteins spectacular. ein kleines goldenes stiftchen. 31€. ich erwarte viel.
und kriege nichts außer verklebte wimpern und mehr mascara auf dem lied als auf den wimpern.
nichts mit länger oder toll gebogen. oder irgendwas.
ich schätze, das mit dem richtigen mascara wird länger dauern… ich geh das nachher mal umtauschen…

2 Kommentare » | Allgemein

streetviewgedanken

18. November 2010 - 23:44 Uhr

die internetschickeria hat was neues gefunden: meckern über diejenigen die ihre häuser verpixeln lassen. damit zeige man seine rückschrittlichkeit, damit zeige man, dass man das prinzip nicht verstanden hat - man sei innovationsfeindlich und gar ein bisschen dumm - jedenfalls klingt das sehr stark heraus.
und das von den leuten die am lautesten schreien wenn es um netzsperren und irgendeine einschränkung ihrer freiheit geht. oh nein, ganz böse. jeder soll tun und lassen, was er will. da wird demonstriert und ein banner gemalt und die ein oder andere beleidigung hin und her geworfen. aber wenn jemand von seinem wiederpruchsrecht gebrauch macht, ist er rückschrittlich?
streetview ist mir egal, die verpixelten häuser sind mir egal - und eigentlich ist es auch egal aus welchen motiven jemand eine entscheidung trifft, weil genau darum geht es doch: die entscheidungsgründe sind für diejenigen die einen widerspruch einlegen so relevant, dass sie sich darum bemühen und widersprechen. damit obliegt es niemandem zu sagen “aber sie haben doch die falschen motive!”. der bürger ist nicht aufgeklärt und ehrlich gesagt kümmert er sich zu wenig um wissen. jaja, das wissen wir, die wir uns als elitär und gebildet ansehen. und dennoch lassen wir sie schwarz-gelb wählen.
aber bei streetview sagen wir ihnen, dass sie dumm sind?

und wieso gilt bei sowas überhaupt ein widerspruchs- und kein zustimmungsrecht? hätten wir das bei wirklich relevanten fragen wie beispielsweise der organspende, wäre die welt ein bisschen schöner.

9 Kommentare » | Allgemein

mal wieder mehr arm sein

18. November 2010 - 17:23 Uhr

man sollte nicht sagen was man denkt. bestenfalls nie.
ich sitze also heute in dem 10qm büro mit blick auf regen udn grau. mir gegenüber ein haarloser mittvierziger, der mir erklärt, dass meine wohnung zu groß und zu teuer ist. vor allem zu teuer. hartz4 und die wohnung? nein, das geht nicht. ich solle ausziehen. ich sage: wohin? er sagt: es gibt ja wohnung die passen. in lobeda oder so. ich sage: haben sie die schon mal gesehen, oder ist das eine urbane legende. kein lächeln. nunja. ich ziehe dann wohl nicht aus. aha, dann bekomme ich auch nur den mindestleistungssatz für die miete. ich werde stutzig. und wenn ich sagte, ich zöge aus, wenn ich etwas passendes finde? ja, dann bekäme ich die komplette kaltmiete bezahlt. jedenfalls wenn ich nach fünf monaten nachweise, dass ich mich bemüht hätte etwas zu finden. und wenn ich etwas finde und es ablehne? naja, dann kürzt man den mietzuschuss wieder auf den “angemessenen betrag”.
wenn ich lüge bekomme ich mehr geld? er: ja. ich: oh, mir fällt ein, ich gebe mir mühe eine neue wohnung zu finden.
diese lüge war knapp 100 euro monatlich wert.
ich werde demnächst emhr arbeiten gehen, nebenbei, leider so wenig, dass ich davon nicht leben kann. wie viel ich davon “behalten” könne. 100 euro sagt er, und von allem darüber hinaus 20%. ich sage: oh. und rechne kurz hin und her, wie es anders ginge. es geht nicht anders.
und dann sagt er, dass ich ja in einer wohngemeinschaft wohne, beäugt mich böse und: “sind sie sicher, dass das keine bedarfsgemeinschaft ist?” so genau kenne ich den unterschied nicht, aber da ich mit dem mitbewohner zwar liebend gern tisch hingegen keinesfalls bett teile, sage ich nein. aha. man bekäme ja dann hin und wieder anonyme hinweise, dann würde man dem nachgehen müssen und sich die wohnung ansehen, dass es kein gemeinsames schlafzimmer gäbe, oder so. man wolle ja keine steuergelder verschwenden.
ich sage, das klingt ja sehr nach stasi. er: das ist doch etwas vollkommen anderes, es geht ja um steuergelder und darum, dass der staat nicht betrogen werden soll. ich sage, dass das auch die rechtfertigung für die inoffiziellen mitarbeiter war: staatsfeinde zu identifizieren. neinein, das ist hier anders.
aber indem man diesen hinweisen nachgeht, gäbe man doch der missgunst und boshaftigkeit nach! ja, aber doch nur, weil es einem guten zweck dient. aber so fördert man doch boshaftigkeit, das kann man doch nicht wollen! und wieder predigt er, dass es doch für die allgemeinheit wäre. mir wird schlecht. ich verkeife mir den faschismus-vergleich, denke ihn aber noch auf dem weg zur “fallmanagerin”.
diese führt in ruhe ihr privatgespräch zu ende, während ich auf dem kalten flur warte. erklärt mir dann, dass mir eine dreimonatige 30% sanktion droht, wenn ich nicht gut genug erklären kann, weswegen ich da nicht mehr arbeite. vater staat sagt nämlich: “jede arbeit ist zumutbar”. und da sitze ich und rechtfertige, weswegen ich einen nebenjob habe, der mich nicht ernährt, weswegen ich den hauptjob aufgegeben habe. und wundere mich, wie schwer mir das fällt. wie sehr das am stolz nagt. wie misslich es ist, dieser blonden pinkbefingernagelten schnepfe gegenüber zu sitzen und sich zu erklären. es werde da noch eine anhörung geben, denkt sie und unterschreibt den antrag.
es regnet. ist grau und vorm amt stehen dennoch zwei männer und trinken bier, rauchen und pöbeln sich ein bisschen an.

1 Kommentar » | Allgemein

Bücherkram 09/10

5. November 2010 - 13:23 Uhr

“Das erste Buch, das du je gelesen hast”
ich erinnere mich nicht an mein erstes selbstgelesenes buch. das, was mir aber immer und immer wieder vorgelesen werden musste war lindgrens: ronja räubertochter.. würde ich im übrigen meiner tochter auch vorlesen und manchmal auch den hervorragenden film gucken. (”wiesu denn bluuuß?”)

“Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin.”
kein lieblingsbuch, kein lieblingsautor. vollkommen willkürlich deswegen folgende autoren und bücher:
frank herbert: der wüstenplanet. vollkommen unverfilmbares buch, wobei ich erst die lynch-verfilmung sah und es dann las und im nachhinein quasi enttäuscht über den film war. kann man auch ohne sci-fi-vorliebe gut lesen - die habe ich nämlich eigentlich auch nicht. nunja, nicht ausgeprägt jedenfalls.
john irving: gottes werk und teufels beitrag. ein hach-buch. im übrigen auch erst nachdem ich den film gesehen habe gelesen. und wieder: lesen! nicht gucken.
und was ganz anderes: max brooks: wer länger lebt, ist später tot. operation zombie. eine berichterstattung über den zombiekrieg. sollte man gelesen haben, wenn man ein kleines bisschen geekig ist udn zombies mag.

Kommentieren » | Allgemein

bücherkram 08

5. November 2010 - 13:10 Uhr

“Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert”

es gibt ein buch, zu dessen lektüre ich in der uni genötigt wurde, dass mir persönlich wirklich einen mehrwert brachte: juli zeh: spieltrieb.. muss man lesen. und die reißerischen texte auf der rückseite vergessen.
eine andere sache ist, dass ich im deutsch-lk mal eine buchvorstellung machen musste und gerade walter moers: 13 1/2 leben des käptn blaubär las und natürlich das auch vorstellte und mir ein bisschen bekloppt vorkam zwischen den ganzen vermeintlich klugen anderen buchvorstellungen (im übrigen auch atwoods: report der magd, dass ich erst viel später las, aber ebenso empfehlenswert finde - nur aus vollkommen anderen gründen - dazu vielleicht später.) jedenfalls so lange, bis mir meine lehrerin nach der stunde gestand, dass die moersbücher auch mag und gerade wilde reise durch die nacht liest. ein grund, weswegen ich mich nicht mehr für meinen durchwachsenen und instringenten buchgeschmack schäme.
und schließlich: daniel z. danielewski: das haus. ein absolut grandioses buch. eigentlich drei in einem und nicht geradlinig erzählt und genau das macht es so faszinierend. und unheimlich. erinnerte mich aus gründen an das haus in dem ich aufgewachsen bin.

3 Kommentare » | Allgemein

« Ältere Einträge