2. September 2010 - 16:13 Uhr
landflucht. also nicht vom sondern ins. italien. hoffnung auf gutes essen, besseres wetter und ruhe, abstand. wegsein. bestenfalls kein telefon, kein internet, nicht selbst kochen oder putzen oder abwaschen.
leider nicht ewig.
Kommentieren » | Allgemein
31. August 2010 - 21:32 Uhr
hätte mein album des jahres werden sollen. wir sind helden - bring mich nach hause.
klang beim ersten hören völlig durchschnittlich, langweilig. schade. und nun läuft die unplugged-platte doch schon wieder. immerhin wochenmeistgehörte musik, sagt last.fm. also kanns gar nicht so schlecht sein.^^
bücher die ich nur ein mal lesen kann?
bei filmen sinds ja die, deren ende man so überraschend findet - das, was den ganzen bisherigen plot verwirft und man sprachlos zurückbleibt und ein bisschen deppenhaft grinst ob der dreisten wendung. repo men, lucky#slevin und einige mehr - fabelhafte filme.
das einzige buch, an das ich mich spontan erinnere, das ähnlich funktioniert war matt ruffs “bad monkeys” (die hörbuchfassung ist übrigens durchaus empfehlenswert).
das wirklich schöne am ichsein ist aber, dass ich nach einigen monaten ziemlich viel von dem vergessen habe, was ich gesehen oder gelesen habe, weswegen die aussage, dass ich diese bücher nur ein mal lesen kann, nicht ganz richtig ist.
vielleicht müsste man es anders sagen: es gibt so viele bücher, die ich lesen will, dass es zeitverschwendung wäre eines mehrfach zu lesen.
1 Kommentar » | Allgemein
30. August 2010 - 23:57 Uhr
ein buch, dass ich immer wieder lesen könnte?
ken follets “die säulen der erde”. ich glaube, das ist auch das einzige buch, das ich gerne mehrfach las. immer irgendwie um weihnachten herum, drei, oder vier mal.
eines der wenigen bücher, das es fabelhaft schafft mir welten im kopf entstehen zu lassen, in das ich mich herrlich eindenken kann, mitfühlen kann.
richtig gut war auch glavinics “das leben der wünsche” - vor allem aber, weil ich drei, oder vier textstellen markieren musste, weil ich sie hätte schreiben können, könnte ich schreiben.
“Er hatte in seinem Leben genau so viel Unglück gesehen, wie er verkraften konnte, und werde sich nie wieder neuem widmen.”
eine herrliche charakterbeschreibung, wenn im satz vorher steht, dass der typ, sich die meiste zeit seines arbeitslebens in chatrooms als bisexuelle zwanzigjährige ausgab.
kleinigkeiten, aber die bleiben.
auch das gefühl, das ich beim lesen des buches “die unendliche leichtigkeit des seins” hatte bleibt.
vielleicht würde ich sie deswegen nicht nochmals lesen, aber immer wieder.
Kommentieren » | Allgemein
30. August 2010 - 14:22 Uhr
am vierten tag gehts um mein “hassbuch”.
ich lese bücher nicht mehr zu ende, wenn sie mich quälen.
wirklich schrecklich war mcfaydens “der todeskünstler” (quergelesen). aber darüber habe ich schon gemeckert. auch furchtbar, aber aus studiengründen lesen müssend: eva menasses “vienna”. wobei, es war eher belanglos.
vielleicht sollte ich lieber über schlechte filme schreiben, da ist mein erfahrungsschatz größer, denn da neige ich dazu sie dennoch zu ende zu gucken.^^
Kommentieren » | Allgemein
28. August 2010 - 14:45 Uhr
das lieblingsbuch?
es gibt schlicht kein einziges lieblingsbuch - es gibt favoriten. einige. mehr als hier stehen.
ich mochte: die bibel nach biff, verbrechen, mankell-krimis, gablé-mittelalterkram, das leben der wünsche, die straße, die stadt der blinden, gaimans short stories, die geschützten männer, der report der magd, die arbeit der nacht, maxim billers kurzgeschichten. fürs herz: die frau des zeitreisenden, für den kopf: nachtzug nach lissabon oder das handwerk der freiheit. und so finster die nacht, das haus und douglas adams sachen.
seit ich nicht mehr zwanghaft alles zu ende lesen, was mir zwischen die finger kommt, lese ich nur noch gute bücher…^^
Kommentieren » | Allgemein
27. August 2010 - 09:19 Uhr
das nächste zu lesende buch?
jonathan safran foer: eating animals.
müsste amazon heute liefern. wieso? weil ich nach einem tierethikseminar mal eine sehr kurze weile vegan lebte. bis die lust auf totes, leckeres tier einfach stärker war als argumente. und weil ich das eigentlich ziemlich schwach finde. weil es falsch sein muss empfindsame wesen zu essen. aber es geht ja nicht nur darum, sondern auch um “nutztier”haltung…
schön wäre, wenn man das steak (o.ä.) nur essen würde, wenn man wirklich lust darauf hat - nicht weil es permanent verfügbar ist. dann wärs vielleicht auch ein glückliches steak und dann hätte man schon wieder eine halbe rechtfertigungsgrundlage.
hm, ich glaube ich habe vergessen ob ich das deutsche oder das englische exemplar bestellt habe.^^
2 Kommentare » | Allgemein
26. August 2010 - 19:41 Uhr
ersteres bin ich nicht, letzteres auch nicht.
gut, keine kleidergröße 36 - aber h&m tauglich allemal. keine essstörung, kein mangel an selbstbewusstsein, keine diäten, kein salätchen. essen ist genießen - gutes essen macht glücklich.
es geht mir gut mit mir. beim kleider finden ist nicht mein korper das problem, sondern der kopf und der wunsch möglichst nicht lächerlich auszusehen in aktueller tussimode - insofern ist das alles immer etwas schwieriger als beim durchschnittskastenmensch.
am samstag passierte aber folgendes:
hochzeit, das buffet war vernichtet, ich stehe, tanzende paare betrachtend, herum. ein etwas länger schon aus meinem wahrnehmungskreis entschwundener bekannter kommt freudestrahlend auf mich zu und sagt noch vorm hallo “und, wann ists bei dir so weit?” und ich denke noch leicht befremdet “hochzeit?” und sehe, wie er auf meinen bauch starrt.
ernsthaft.
ja, bauch. toller bauch, verdammt!
selbst wenn ich das unvorteilhafteste babydollkleidchen der welt getragen hätte - das ist einfach keine rechtfertigung für diese frechheit.
ich habe mir trotz mangelnder bikinifigur in den letzten jahren nie einreden lassen, irgendetwas sei mit mir nicht ok. ich habe mich gegen “lass uns eine waage kaufen!” und die dümmste sommermode gewehrt. ich esse steak und ben&jerry´s eis (bisher nicht gleichzeitig). gerne. nicht oft. aber wer mag das schon täglich. ich ernähre mich nach lust - und treibe keinerlei sport nach laune. und es war bis mitte zwanzig immer okay so.
bis meine weibliche umwelt begonnen hat sich zu reproduzieren und ich diesen zwang nicht an mich heran lassen will.
also bin ich folgerichtig wohl fett.
nunja. es gibt wohl schlimmere schicksale.^^.
11 Kommentare » | Allgemein
26. August 2010 - 19:21 Uhr
das aktuelle buch?
ake (mit so einem kreisel überm a) edwardson: toter mann
aus unbekannten gründen verfalle ich in regelmäßigen abständen der krimilektüre. bevorzug in schweden spielend. “toter mann” müsste der letzte roman von edwardson sein, aus der erik-winter-reihe, die mir einen guten ersatz zum mankellschen wallander bot. nach einem krimifehltritt mit dem überaus ärgerlichen, weil vorhersehbar dummen und schlecht geschriebenen mcfadyenschen “todeskünster” (passable aber noch zu nette kritik)- memo: niemals auf die amazonbewertungen achten!- ist “toter mann” mal wieder sehr erholsam. entspannt sicher erzählt, man kennt nach den vorhergehenden romanen ja alle charaktere und schauplätze (göteborg - man muss da mal dringend hin.) und fühlt sich gleich ein wenig heimisch. keine weltklasselektüre, aber im krimibereich fabelhaft.
2 Kommentare » | Allgemein
26. August 2010 - 19:08 Uhr
nette idee, ich mach das mal. es werden sicher mehr tage zwischen en einträgen, aber dann geht das blog nicht unter und ich hab wieder etwas thema und motivation hier rein zu klicken und ggf auch endlich mal was “gewinnbringendes zu schreiben. na dann…
Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt???
Tag 31 – Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast?
3 Kommentare » | Allgemein
27. Juli 2010 - 23:33 Uhr
fast geschafft. geschafft weil: meistens freudlos.
ein bisschen wütend gewesen, ein bisschen dumm, lösungsssuchend. scheiternd.
naja. es wird langsam normalität. das mit dem schlecht gehen. man muss es nicht überkommunizieren.
4 Kommentare » | Allgemein