16. April 2009 - 08:48 Uhr
“welche farbe hätten sie gern?” - “pink!” antworte ich und ernte einen äußerst verstörten blick. entscheide mich aber entgegen der alten rollenspielweisheit -style over substance- letzlich für konservatives grün.
18 stunden, drei stempel und eine unterschrift später gebe ich ab, was seit sechs monaten mein einschlafen erschwerte und warte auf das befreiende gefühl.
nüscht. nada. nix.
es ist offenbar so, dass die geistige degeneration so weit fortgeschritten ist, dass selbst ein basaler schritt, wie das abgeben der magisterarbeit, nichts am emotionalen zustand der maßlosen lethargie verändern kann. und das trifft es ganz gut: es ist mir ziemlich wurscht, wie es zu ende geht, hauptsache es ist in absehbarer zeit vorbei und ich kann offiziell akademiker sein und in folge dessen brotloser arbeit nachgehen, die zwei vorteile hat: finanzielle aufwandsentschädigung und zeitliche begrenzung. im idealfall ists nach acht stunden vorbei - kein abendliches schlechtes gewissen, keine texte über netzwerke älterer, kein produzieren erzwungener halbwissenschaftlicher texte.
es wird wunderbar werden, nach der klausur, den drei mündlichen prüfungen und einer vermutlich ewigen bewerbungszeit…^^